Anonymer Bericht:

Ich mache die Ungereimtheiten komplett:
Mangels Kenntnis der medizinischen Zusammenhänge kann ich nicht wissen, was hier relevant ist und was nicht.

Ich bin 56 Jahre alt, männlich, lebe zurückgezogen im Pfälzer Wald und besuche trotz positiv festgestellter Morbus Basedow (ich bezweifle inzwischen alles) keinen Arzt mehr.

18 Jahre: die Zeit der unzähligen Verdachte auf Blutzucker, aufkommend bei jedem Arztbesuch beginnend mit der Musterung: Belastungstests können den Verdacht nie bestätigen.

28 Jahre, ich treibe intensiv Sport, bei mir wird Morbus Bechterew(?) diagnostiziert, danach positive Rheumafaktoren und einiges andere.
Ich ignoriere die Diagnose wegen zahlreicher Ungereimtheiten, treibe weiter Sport, leide unter Angstzuständen übelster Art, bekomme Restless Feet.

In der Folge arbeite ich wie im Rausch, lebe jodnah an der Nordsee und am Mittelmeer, schlafe so gut wie nicht.
Die Angstzustände nehmen nicht ab. Ich nehme 50 KG zu(?).

Ca 2 Arztbesuche pro Jahr ohne einen internistischen Befund.

51 Jahre: Die Augen treten nach einer Gewaltdiät aus den Höhlen, Morbus Basedow wird jetzt und deswegen positiv festgestellt, die Radiotherapie verweigere ich.
Medikamente setze ich nach kurzen Phasen ab. Jodhaltige Nahrung vermeide ich, wo möglich.
Stress gehe ich aktiv aus dem Weg. Bechterew-Verdacht ist nicht mehr vorhanden.

56 Jahre: Die Antikörper lassen sich nicht mehr feststellen, die Schilddrüse zeigt keine Auffälligkeiten, das Gewicht ist geblieben, Blutzucker, Blutfette, Transaminasen, Blutdruck und Puls sind aber im Normalbereich.
Die Augen zeigen die drastischen Auffälligkeiten wie zuvor. Restless Feet dauern an. Ich treibe viel Sport, fahre nicht mehr ans Meer, gehe täglich mit dem Hund in den Wald und ernähre mich nach wie vor jodarm.
Angstzustände nur noch nachts. Nicht ideal, aber sehr lebenswert.

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